Highlights / Tour Line Light Line Classic Line Wander Line Accessories Lexikon
LekiSport AG
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Die Qualität einer Spitze zeigt sich wenn die Tour über Stock und Stein oder Eis und Fels geht. Eine gute Spitze muss auch auf einem glatten oder eisigen Untergrund einen sicheren Halt bieten. Beides erreicht man in dem die Spitze mit einem Hartmetallkern, der an der Spitze eingepresst ist, ausgerüstet ist. Dieser Hartmetallkern hat annähernd die »Rockwell-Härte« eines Diamanten, er bleibt über Jahre scharf und nutzt sich kaum ab. Fels, Geröll und Wurzelwerk können die Stockspitzen leicht überanspruchen. Die von Lekisport eingesetzten Flex-Spitzen sind aus hochwertigem Kunststoff gefertigt. Sie haben den Vorteil, dass sie Deformationen bis zu 30 Grad standhalten, ohne dass dabei die Spitze bricht. Sollte eine Spitze doch einmal brechen, so ist der Austausch kein grosses Problem. Die Spitzen sind mit dem unteren Segment des Stockes verpresst, so kann die defekte Spitze ohne grossen Aufwand gelöst werden – neue Spitzen können aufgesteckt und festgeklopft werden.
 

 
   
 


Teleskopstöcke sollten auch im Sommer nur mit montiertem Teller benutzt werden. Spezielle Trekking-Teller verhindern das Einsinken im Geröll oder weichem Untergrund. So sind die unteren Segmente am besten gegen Biegen oder Brechen geschützt. Für verschiedene Einsatzbereiche ist es sinnvoll, wenn sich die Teller schnell und ohne Werkzeug wechseln lassen. Tellerwechselsysteme sind daher sehr beliebt, Sie sollten aber sicherstellen, dass die Teller nicht ungewollt verloren gehen. Für Ihre Sicherheit ist es auch sehr wichtig, dass sich der Teller im montiertem Zustand frei nach Links und Rechts drehen lässt. Ein fester Teller würde durch die Rotationsbewegung beim Stockeinsatz das untere Segment langsam lockern – Stöcke mit festem Teller sind ein Sicherheitsrisiko!
 

 
   
 


Die Verwendung anatomisch geformter Griffe bei Trekking- und Tourenstöcken gleicht einer Philosophie. Die Anatomie der Hand und die Kraftverteilung sind die wichtigsten Komponeneten bei der Entwicklung einer Grifform. Die meisten Grifformen sind von den Skistöcken abgeleitet. Bei der Grösse der Griffe wird von einer standardisierten Grösse ausgegangen, denn nichts ist unterschiedlicher als die Grösse der menschlichen Hand. Die Griffe der Wander- und Spazierstöcke von Lekisport sind so konzipiert, dass man variabel greifen kann. In der Regel von oben auf den Stock. Die Geometrie der Griffe unterstützt zusätzlich die Stützfunktion dieser Art der Stöcke. Seitlich angedeutete Stützflächen und die auf die richtige Länge eingestellten Schlaufen verhindern ausserdem das Abrutschen der Hand.Die von Lekisport verwendeten Materialien dienen in erster Linie dem Griffkomfort. Beliebt sind weiche Griffe aus Naturkautschuk und einer Mischung aus Naturkautschuk und Korkgranulat. Bei den Spitzenmodellen kommen PU-Schaumgriffe zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch ihr sehr geringes Gewicht und ein angenehm weiches Griffgefühl aus. Diese Griffe werden in einer aufwendigen Zwei-Komponeneten-Technologie gefertigt. Der PU-Schaum wird um einen harten Kern gegossen, der für die nötige Stabilität sorgt. Durch die geschlossene Zellstruktur absorbiert der PU-Schaum auf ihn einwirkende Druckkräfte dreidimensional. Er ist unempfindlich gegen Verschmutzungen und Feuchtigkeit, mit stets angenehmem Griffgefühl. Griffe aus offenporigen Materialien (oft Moosgummi) werden bei Lekisport nicht verwendet. Diese aus Preisgründen benutzten Materialien sind nicht zu empfehlen, sie verschmutzen leicht und wirken durch den aufgesaugten Handschweiss unästhetisch.